Diese Ausarbeitung habe ich während meines Praktikums beim DGB-BWT im Projekt Stadtrundgang Erfurt im Nationalsozialismus im Jahr 2000 begonnen. Ich hatte damals das Glück, einen Kriminalkommissar aus Weimar und Erfurt, auch mit dem Nachnamen Schneider, kennenzulernen. Er hatte eine Notiz in der Zeitung TLZ veröffentlichen lassen, dass er Zeitzeugen suche. Ich rief unter seiner Nummer an, und bereits nach kurzer Zeit rief er zurück. Ich hatte zu dieser Zeit bereits begonnen, mich in das Thema Gestapo einzuarbeiten, aber nicht zu Polizeigeschichte als Verwaltungsgeschichte. Wir vereinbarten uns zu treffen. Während des Treffens  fuhren wir in sein Büro, und tauschten Materialien aus. Ich erhielt von ihm zwei Abschlussarbeiten von zwei Polizisten und ich gab ihm die Materialien, die ich zu Anarchisten in Erfurt gesammelt hatte. Mit seinen Materialien konnte ich 30 A4 Seiten als Gutachten über Verwaltungsgeschichte der Polizei und Gestapo in Erfurt zwischen 1933 und 1945 ausarbeiten. In externer Literatur hatte ich noch einige Informationen über die örtlichen Gestapoleiter, ihre Stellvertreter und ihre weiteren biographische Geschichte, zum Beispiel an der Ost- oder Westfront herausgefunden. Auch einiges, was die Überlebenden des Krieges nach 1945 gemacht haben. Als ich im Jahr 2012 einen zweiten Versuch unternommen hatte, mein Studium der Geschichts- und Kommunikationswissenschaften abzuschließen, wurde diese Ausarbeitung meine Bachelor-Abschlussarbeit bei Professor Doktor Gunther Mai. Ich konnte nochmal 30 Seiten ergänzen, da inzwischen zu dem Thema mehr geforscht worden war, und es mehr Bücher zum recherchieren gab.

Inzwischen kann man diese Ausarbeitung unter der ISBN 9783759703149 auch als Buch im Buchhandel und bei Amazon bestellen.


Landtag-Gestapo

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